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Die Lords of Backpacking

Wir berichten im Blog auf Backpacker.Unterkunft.de von unserer Weltreise! Backpacker.Unterkunft.de

Markus (30, Wassermann)

Dipl. Betriebswirt und Schreiberling aus Regensburg

Lords of Backpacking Steckbrief: Markus

Selma (25, Wassermann)

Dipl. Psychologin und Reisende aus Kleve

Lords of Backpacking Steckbrief: Selma

Manu (31, Waage)

Gastronomisch in der Welt unterwegs

Lords of Backpacking Steckbrief: Manu

Von Gräbern und Totenköpfen

Selma am 11. August 2014

Toraja besucht man hauptsächlich wegen ihrer Totenzeremonien, ihren Grabstätten und ihren großen spitzzulaufenden, traditionellen Häusern („Tongkanon“).

In den nächsten Tagen sehen wir viel davon! Außgenommen von den Totenzeremonien. Denn irgendwie schaffen wir es, sie alle zu verpassen. Mit dem Motorrad bewaffnet, sind wir bereit, die nächsten zwei Tage das umliegende Land auf eigene Faust zu entdecken. Bald schon wird uns vor Gräbern, Knochen und Totenköpfen der Kopf nur so schwirren.

Bati hatte uns ein paar Orte am Tag zuvor genannt, die interessant zu besuchen sind. Wir reißen uns die Karte der Umgebung aus dem Lonly planet und markieren uns die Orte darauf. Sie liegen genau in einem Loop an einer Straße entlang.
Am Tag zuvor haben wir die Stadt im Norden verlassen, diesmal geht es nach Süden. Wir wenden uns an die Straße die nach Osten führt, und schnell erreichen wir unseren ersten Stop, Kete Kesu. Hier ein Eindruck unseres Gräbermarathons:

Kete Kete - auf den Weg zu den Felsgräbern

Kete Kesu – auf den Weg zu den Felsgräbern

Die hängenden Gräber

Die hängenden Gräber

Totenköpfe - hier kein seltener Anblick mehr

Totenköpfe – hier kein seltener Anblick mehr

Knochen und Schädel gibt es hier überall

Knochen und Schädel gibt es hier überall

Ein Familiengrab

Ein Familiengrab

Man merkt, dass wir noch immer in Indonesien sind - auch die Toten freuen sich hier über Zigaretten

Man merkt, dass wir noch immer in Indonesien sind – auch die Toten freuen sich hier über Zigaretten

Kete Kete

Kete Kesu

Sangalla, Suaya, Lemo, Londa:

Eine Grabstätte

Eine Grabstätte

Die Ahnen stehen auf den Balkonen um die Toten zu bewachen

Die Ahnen stehen auf den Balkonen um die Toten zu bewachen

Das Kreuz des Christentums steht dabei

Das Kreuz des Christentums steht dabei

Baby Gräber gibt es auch

Baby Gräber gibt es auch

Babys werden in ausgehöhlte Bäume gelegt - es waren zum Glück aber nur noch Klamotten zu sehen

Babys werden in ausgehöhlte Bäume gelegt – es waren zum Glück aber nur noch Klamotten zu sehen

Als wir die letzte Grabesstätte verlassen, dunkelt es bereits. Wir sind ein bisschen erleichtert, dass es jetzt erstmal keine Gräber mehr gibt. Wir haben nämlich wirklich genug gesehen für heute!

Am nächsten Tag wollen wir ein bisschen durch die Reisfelder laufen. Unsere kurze Wanderung mit Bati war so schön, das wir das nochmal wiederholen wollen. Auf unserer lonly planet Karte ist ein Pfad eingezeichnet, den man wohl gut laufen kann. Von Tikala nach Pana, und es gibt mal wieder Gräber zu sehen. Wir fahren mit dem Motorbike hin. Komischerweise will der Pfad einfach nicht auftauchen, und irgendwann stoßen wir auf die erste Grabstätte. Hey, die soll doch aber erst am Ende der Wanderung auftauchen! Wir mutmaßen, dass unsere lonly planet Karte nicht mehr ganz auf dem neusten Stand ist…
Egal, dann machen wir es eben wie die locals und verlassen uns lieber auf unser motorisiertes Gefährt, als auf unsere Füße. Dadurch haben wir auch noch genug Zeit den Berg Sesean hinaufzufahren, von dem man eine atemberaubende Aussicht auf die Reisfelder und Landschaft hat.

Tongkanon - Das Dach ist hier ein bisschen verwachsen

Tongkanon – Das Dach ist hier ein bisschen verwachsen

Hier treffen verschiedene Religionen aufeinander - Christentum und Animismus vereint

Hier treffen verschiedene Religionen aufeinander – Christentum und Animismus vereint

Zwischendurch können wir die Einheimischen bei der Reisernte beobachten

Zwischendurch können wir die Einheimischen bei der Reisernte beobachten

immergrüne Reisfelder

immergrüne Reisfelder

Für abends treiben wir noch eine große Flasche des guten Araks auf, ein indonesischer Schnaps welches aus verschiedenen Sachen, wie Bambus, Kokosnuss oder Reis, gewonnen werden kann. Die Stärke varieert, liegt aber meistens bei ca 40Prozent. Dementsprechend hat man schnell zuviel getrunken, und wir verbringen den nächsten Tag mit Kater im Bett. Der gute Bati kann uns dann leider auch nicht mehr treffen, erst am nächsten Tag hat er Zeit. Wir wollen aber dann schon weiter – Hitchhikend Richtung Togean island!


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