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Die Lords of Backpacking

Wir berichten im Blog auf Backpacker.Unterkunft.de von unserer Weltreise! Backpacker.Unterkunft.de

Markus (30, Wassermann)

Dipl. Betriebswirt und Schreiberling aus Regensburg

Lords of Backpacking Steckbrief: Markus

Selma (25, Wassermann)

Dipl. Psychologin und Reisende aus Kleve

Lords of Backpacking Steckbrief: Selma

Manu (31, Waage)

Gastronomisch in der Welt unterwegs

Lords of Backpacking Steckbrief: Manu

Trampen auf sulawesisch

Selma am 12. August 2014

Trampen auf sulawesisch, wir habens probiert! Mit mehr oder weniger Erfolg haben wir zwischen der Strecke zwischen Rantepao (Toraja) und Ampana (Zugangsort zu den Togean islands) mehrere Autos angehalten, an Busbahnhöfen übernachtet und unzählige Kaffees mit Einheimischen getrunken. Es ist ein kleines Abenteuer, aber man sollte auch ein paar Dinge beachten! Denn im Land der Millionen Inseln sind es nicht nur Sprachprobleme die das trampen verkomplizieren! Schwierig wird es durch den kulturellen Unterschied, denn trampen, oder hitchhiken, kennt man in Indonesien eigentlich garnicht.

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Ich habe mal versucht ein paar Regel zusammenzufassen, mit denen es doch noch klappen könnte. Anregungen sind willkommen 🙂

  1. Daumen raus und in die richtige Richtung geweist? Vielleicht auf Java, wenn ein Indonesier vorbeifährt der schonmal auf Tramper woanders auf der Welt getroffen ist. Aber selbst da, sehr unwahrscheinlich. Geschweige denn auf Sulawesi! Um Autos anzuhalten winkt man mit der Handfläche nach unten. Diese Bewegung wird verstanden. Und natürlich lächeln 🙂
  2. Hati-Hati!! Vorsicht! Mindestens die Hälfte aller vorbeifahrenden Autos sind geteilte Taxis, Pete-Petes in Sulawesi! Man erkennt sie an dem gelben Nummernschild (alle anderen haben schwarze). Unsere erste Mitfahrgelegenheit war so ein Pete Pete, und wir waren ziemlich überrascht, als wir beim aussteigen zahlen mussten. Ist allerdings auch eine günstige und vor allem schnelle Art hier zu reisen im Vergleich zu dem Bus! Trotzdem, wer wirklich trampen will, Hand runter bei gelben Nummernschildern, und von der Straße wegdrehen.
  3. Anda naik menujuju ke….(der Name des Ortes) heißt: Fahren sie in die Richtung nach ….
    oder: Kami boleh mebeng? heißt: Können wir mitfahren?
    Ein bisschen bahasa Indonesisch Kentnisse schaden nie!
  4. Raus aus den Orten und vor allem weg vom Busbahnhof! Anders lassen einen die Ojeks (Motoradtaxis), TukTuks, Rickschas und alle anderen die ein Gefährt besitzen und damit Geld verdienen wollen nämlich nicht in Ruhe. Außerdem hält keiner an, wenn sie um einen herumschwirren.
  5. Generelle Regeln beim hitchhiken: Kenne die nächsten, größeren Orte auf deinem Weg und mache genügend Schilder!
  6. Wenn du es geschafft hast, also in einem Auto sitzt welches KEIN taxi ist, sei nicht überrascht wenn trotzdem Geld verlangt wird… Wie gesagt, trampen ist noch weitgehen unbekannt in Indonesien.
  7. Trampe nicht während des Ramadan oder Idul Fitri (Ende des Ramadan)….
  8. Nicht zu jedem ins Auto steigen 😉 Meine Erfahrung mit den Leuten hier war bisher nur positiv, aber man hört auch viele andere Geschichten. Von den Einheimischen wurden wir sogar gewarnt, dass unsere Idee viel zu gefährlich sei. Sie waren aber auch durchgehend vorher nicht mit dem Konzept trampen bekannt und dann macht der Gedanke auch mehr Angst. Wir haben absolut nichts negatives erlebt, außer, dass Geld verlangt wird.
  9. … und zu guter Letzt: Einladungen zu Essen, Kaffee oder sogar Übernachtung kommen oft und bringen Freude 🙂

Ergebnis unserer Aktion

Trampen in Sulawesi ist kostspieliger und langsamer, als den Bus zu nehmen! Man tut es fürs Abenteuer! Wenn man also ein paar Euro übrig hat und genügend Zeit, ist es eine Erfahrung wert!

Wir sind von Rantepao nach Poso getrampt! Dort geben wir dann auf, aus Zeitgründen. Die Nacht verbringen wir noch spontan am Busbahnhof und am nächsten Morgen nimmt uns ein PetePete nach Ampana mit, ein Hafenort mit Zugang zu den Togean Islands.

May, ein kleines Mädchen am Busbahnhof Poso. Sie scheint hier mit ihrer Familie zu leben, und spricht mit allen Ausländern. Auf Bahasa natürlich!

May, ein kleines Mädchen am Busbahnhof Poso. Sie scheint hier mit ihrer Familie zu leben, und spricht mit allen Ausländern. Auf Bahasa natürlich!

Am Morgne wird auf das Taxi gewartet

Am Morgen wird auf das Taxi gewartet

Wir kriegen eine Bank und ein klappriges Holzbett :) 0 RP Übernachtungskosten bei 100% Komfort

Wir kriegen eine Bank und ein klappriges Holzbett 🙂 0 RP Übernachtungskosten bei 100% Komfort


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