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Die Lords of Backpacking

Wir berichten im Blog auf Backpacker.Unterkunft.de von unserer Weltreise! Backpacker.Unterkunft.de

Markus (30, Wassermann)

Dipl. Betriebswirt und Schreiberling aus Regensburg

Lords of Backpacking Steckbrief: Markus

Selma (25, Wassermann)

Dipl. Psychologin und Reisende aus Kleve

Lords of Backpacking Steckbrief: Selma

Manu (31, Waage)

Gastronomisch in der Welt unterwegs

Lords of Backpacking Steckbrief: Manu

Malaysien – Kuala Lumpur, Langkawi – Singapur

Jakob am 2. März 2013

Hallo meine lieben Freunde,

Nachdem ich Pai verlassen hatte war es ein wenig unorganisiert 😉

Zuerst sind Markus und ich nach Kuala Lumpur. Es hat uns auf anhieb viel besser gefallen als in Bangkok. Nicht nur weil wir uns besser verstaendigen konnten, sondern weil die Leute dort viel weniger aufdringlich waren (siehe Bericht Markus).

Nach kurzer Orientierung in einem Café sind wir im PODs Backpacker gelandet. Unweit des „Hauptbahnhofs“ in little India.Hab es leider verpasst Photos zu machen, aber soweit ich informiert bin kann man das Hostel bald auf unterkunft selbst anschauen.
Das Hostel machte einen sehr sauberen und organisierten Eindruck.

In der grossen Lobby mit Wlan und PCs, Buecherecke mit genuegen Platz zum luemmeln und einer Essecke bieten sich genuegend Moeglichkeiten sich mit anderen Hostelgaesten auszutauschen oder einfach nur mal nix zu machen. Die Uebernachtung im dorm kostet hier 18 Ringet. Fuer ein Doppelzimmer bezahlt man 50 – 70. WC und Dusche sind fuer alle da; Es gibt Klima und Fan; um elf geht das Licht aus.

Auf unserem Spaziergang zu den Petronas towers sind wir einer Gruppe von jungen katholischen Malayen auf ihrem „Compassion Walk“ begnetet. Sie haben uns ueber unsere Meinung zur Todesstrafe und zu Abtreibung befragt. Sehr interessante Begnung 🙂

compassion walk

compassion walk

compassion walk II

compassion walk II

Weiter gings nach Chinatown oder was es sein soll. Eine riessige Anhaeufung von Verkaufsstaenden wo man jede Menge Plunder kaufen kann. Kein wunder, dass es in diesem Teil der Stadt die meisten Hostels gibt; oder ist es umgekehrt?  Ein ziemlicher Reinfall 🙁

Chinatown I

Chinatown I

Chinatown II

Chinatown II

Auf unserem weiteren Weg richtung petronas haben wir an einem der vielen indischen restaurants halt gemacht. wir konnten uns am Curry – Reis – Chicken und Fisch Buffet nach Lust und laune bedienen. Zusammen mit einem Getraenk haben wir dann 9 Ringet (bissi mehr als 2 Euro) bezahlt. Glueck gehabt 🙂

Dann endlich am Ziel unseres Ausflugs: die Petronas Towers

Petronas Towers

Petronas Towers

Die sind schon hoch die zwei.

Markus bei Ankunft am ersten Tower:“Suchst du was bestimmtes?“ „Ja, den zweiten Tower.“ Keine zwei Sekunden spaeter sehe ich Markus wie er mit einem der Sicherheitsleute spricht. Er erklaerte mir spaeter unter luftringendem Lachen, dass er gefragt wurde ob wir etwas bestimmtes suchen. Er habe dann sofort uebersetzt und nebst Tower I nach dem Weg zum Tower II gefragt. Die Sicherheitsleute antworteten trocken: This is the first one. 🙂 Wir sind auch weit gegangen 😉

Puenktlich bei Einsetzen des Regens sind wir dann mit dem Taxi zurueck in unser Hostel. Preislich war das ok, ca 3 Euro. Ab Mitternacht sind die Taxis jedoch nochmal um 50 % teurer. Das lohnt sich dann selbst zu zweit nichtmehr wirklich. Abends dann noch auf n bierchen und das wars dann fuer mich in Kuala Lumpur. STRAND BITTE 😉

Ich also am naechsten Tag ausgeckeckt und nach ein paar Stunden im Inetcafé (schwierig genug n gescheites zu finden) und einem kleinen Spaziergang in der Stadt (weiss der Teufel wo) auf zum Nachtbus nach Georgetown. Der Beginn einer wahren Odyssee.

Ankunft auf der Insel um fuenf Uhr morgens. Jede Menge Taxifahrer boten sich an mich fuer 25 Ringet in die 50 km entfernte city zu fahren. Ich lehnte dankend ab und sagte ich wolle den local bus nehmen. Jedesmal als ich dies tat erntete ich nur ein leichtes grinsen und den Hinweis es gaebe keinen Bus. Geloohogeen. Der Bus ging um halb acht und kostete glaub 2 Ringet. Schnaeppchen gemacht. War dann so 8 halb neun in Georgetown. Keine Ahnung wo also losspaziert auf der Suche nach nem Hostel oder nem Internetcafé. Alles hatte zu. Bin dann in der naehe von der Kueste in irgendein café gegangen. Ankunft in etwa um halb zehn. Ich war so durch. Hab mich dann entschieden gleich weiter nach Langkawi zu fahren, weil ich nicht in der Stadt bleiben wollte. Der rote Faden. Also wieder ne Stunde latschen zur (kostenlosen) Faehre aufs Festland. 35 Ringet fuer den Bus nach Butterworth. Local bus zur faehre und ab nach Langkawi. Taxi geteilt und um Acht Uhr abends endlich am Ziel. Hab ich gedacht….

Daddys Guesthouse (siehe Bericht) war mein drittes Hostel in dem ich nach nem Zimmer gefragt hab. Hab zwei Naechte im Vorraus bezahlt. No refunds. Nach ner dusche,endlich, bin ich noch raus und hab mir n nettes restaurant gesucht. viel zu teuer, bis aufs bier. etwas gecknickt vom Dauerregen und am Ende meiner Kraefte wollte ich nur noch ins Bett. Da stand ich dann vor verschlossenen Tueren. Daddy hatte mir keinen Schluessel gegeben und war bereits im Feierabend. Nach zwei weiteren Stunden hab ich dann endlich jemand gefunden, der seine Telefonummer hatte und ihn angerufen hat. Ich hab ihm dann gesagt, dass ich morgen bereits wieder auschecken werde und nach ein wenig hin und her hat er mir dann die zweite Nacht zurueck erstattet. Er war so garnicht begeistert. Ich auch nicht. Am naechsten morgen hab ich meine Sachen geschnappt und bin flux ins Guesthouse nebenan eingecheckt. In der Hoffnung ich haette vielleicht hier besseren Internetzugang und ich koennte mir ueberlegen wies weitergeht. Kein Internet :((((

Im stroemenden Regen bin ich dann an den Strand und hab ein wenig die fuesse ins Wasser gehalten. musste ich auch, denn beim Auschecken aus daddys Guesthouse bin ich zu guter letzt auch noch in einen riessen Kuhflatsch rein. Man hats halt nicht leicht  😉 Der Strand oder besser gesagt die Straende sind ein wahrer Traum.

Hab mich dann entschieden nach Singapur zu fahren. Internet, kein Regen und alle Moeglichkeiten von dort aus weiter zu kommen. Bei der Buchung wurde mir gesagt, dass meine Anfrage erst spaeter bearbeitet werden kann, da es momentan zu stark regnet und daher das Internet nur sehr schlecht funktioniert. 3 Stunden spaeter hatte ich dann mein Ticket. 125 Ringet inklusive aller Transfers.

Nach einer vierzehn Stuendigen Busfahrt war ich dann endlich am Grenzuebergang. Wurde dort erstmal komplett auseinandergenommen, weil ich zwei paeckchen Zigaretten dabei hatte. Boese boese, nicht erlaubt. Gut dass sie nicht kapiert haben wie mein Rucksack funktioniert und die thailaendischen cigarillos und meine kaugummis nicht gefunden haben. Auch gaaaanz boese. Da steh ich nun und werde komplett durchleuchtet. Wartend mit einer Informationsbroschuere ueber die Rechte und Pflichten von Touristen starrte ich auf ein Hinweisschild: One Package of non-declared cigarettes will cost you a 500$ fine. Ok my trip is over.

Nach eineinhalbstunden kam dann die grosse Erleichterung. Steuer (5$) nachbezahlen und den Hinweis, dass wenn ich das nochmal mach, dann muss ich Strafe zahlen und darf nie wieder nach Singapur. Auch schon wurscht :). Singapur ich komme!

Mein Bus hatte natuerlich nicht auf mich gewartet und ich hatte null Bargeld. 15$ fuers Taxi und 2,2$  fuer den Bus nach Downtown.Fahrtzeit eine Stunde. Ne Stunde ATM gesucht und rein in den Bus. No change. Ausgestiegen und Zigaretten gekauf. LOOOOL. Auf den naechsten Bus gewartet und ab nach Downtown. Mit der Hilfe von sehr netten Leuten die mir sehr Hilfsbereit den Weg gezeigt haben, dann ins „theinncrowd hostel“ (Bericht folgt) eingecheckt. Wiedermal am Ziel.

Singapur ist eine beeindruckende Stadt. Aber wenn man nicht weiss was man machen kann, dann ist es wie in jeder Grossstadt: man findet auch nix was man machen kann. Abends noch ein wenig in die Clubecke und auf ner Bruecke mit nem Holaender und nem Kanadier gequatscht. Am naechsten Tag noch mit Ping, der Managerin des Hostels, gequatscht und ne gratisuebernachtung rausgehauen. YEAH!!!

Also liebe Freunde, ich glaub ich mach hier mal net cut. Bin grad in Phnom Penh, Kambodscha angekommen und habe bisher nur gutes gehoert Denk ich fahr zur Kueste und geniesse ein wenig. Bis bald 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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7 Kommentare zu “Malaysien – Kuala Lumpur, Langkawi – Singapur”

  1. Bash23 schrieb am 2. März 2013 um 11:04 Uhr :

    Jaja – man hats nicht leicht, aber leicht hats einen (von Bud Spencer)

  2. Jakob schrieb am 4. März 2013 um 07:20 Uhr :

    So is es 🙂
    Einfach vergessen was in den letzten fuenf Minuten war 😉

  3. Markus schrieb am 14. März 2013 um 04:59 Uhr :

    Ist echt eine tolle Story, über die Du wahrscheinlich bereits jetzt schon lachen kannst 😉

  4. Jakob schrieb am 10. April 2013 um 01:46 Uhr :

    Gerade gehe ich so die Berichte durch und merke es ist wirklich gut den Blog zu haben. Es fallen einem so viee Sachen wieder ein.
    Ich lache jeden Tag mehr darüber….

  5. maria schrieb am 11. April 2013 um 13:31 Uhr :

    Ich las gerade nochmal den Bericht,mir gehts wie dir Jakob,man muß wirklich jedes mal mehr lachen

  6. onkel guenter schrieb am 11. April 2013 um 14:08 Uhr :

    Hallo,Ihr macht es einfach gut.

    • Markus schrieb am 29. April 2013 um 09:54 Uhr :

      Danke Dir 😉

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