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Die Lords of Backpacking

Wir berichten im Blog auf Backpacker.Unterkunft.de von unserer Weltreise! Backpacker.Unterkunft.de

Markus (30, Wassermann)

Dipl. Betriebswirt und Schreiberling aus Regensburg

Lords of Backpacking Steckbrief: Markus

Selma (25, Wassermann)

Dipl. Psychologin und Reisende aus Kleve

Lords of Backpacking Steckbrief: Selma

Manu (31, Waage)

Gastronomisch in der Welt unterwegs

Lords of Backpacking Steckbrief: Manu

Goodbye North Island and Hello South Island

Moritz am 26. Juni 2014
Nelson

Windy Wellington, die Fähre und Hey Südinsel

Als wir in Wellington ankamen, wussten wir ,warum alle gemeint haben, dass Wellington so windig sei. Es goss aus Eimern vom Himmel und dazu peitschte uns der Wind um die Ohren. Nachdem wir im YHA eingecheckt hatten, welches sehr zentral gelegen ist, machten wir uns zunächst auf den Weg in das berühmte Museum „Te Papa Tongarewa“. Wenn man wirklich alles in dem Museum richtig sehen möchte, dann ist es definitiv ein Tagesausflug. Für jeden hat das Museum etwas zu bieten und der Aufbau ist wirklich top. Besonders beeindruckend war die Abteilung mit den Meereslebewesen und hier der riesige Tintenfisch.
Wellington ist allgemein eine unglaublich schöne und lebendige Stadt und hat viel zu bieten. Wir haben uns eine Fahrt mit den berühmten „cable cars“ gegönnt und daraufhin den Weg durch den Botanischen Garten zu Gemüte geführt.

Die beruehmten cable cars

Die beruehmten cable cars

Ich bin ja ein großer Fan von den ganzen Botanischen Gärten in den größeren Städten. Der grüne Fleck zwischen dem ganzen Beton und Asphalt, lässt einen immer wieder in eine stille Welt abtauchen, weg von dem ganzen Trubel.
Am Abend sind wir etwas in das Nachtleben Wellingtons eingetaucht und das kann sich wirklich sehen lassen! Zahlreiche Bars, kleinere Clubs und alles ist sehr angenehm zu Fuß erreichbar.
Auch unter der Woche ist hier nicht „tote Hose“, sondern die Bars angenehm gefüllt und die Leute sehr nett und freundlich.
Am nächsten Tag fuhren wir noch einen Berg hoch und genossen einen unglaublichen Ausblick über die Stadt und den Hafen.

Der Ausblick auf Wellington

Der Ausblick auf Wellington

Und dann war es soweit, Abschied nehmen von der Nordinsel und ab auf die Fähre!
Die Autofähre ist wirklich riesig, aber auch verdammt langsam! Ich dachte zu Beginn: „ja ok langsam aus dem Hafen raus“, aber als wir dann auf offener See waren und immer noch langsam Richtung Süden getuckert sind, wurde mir klar, dass es lange dauern wird. Es lohnt sich aber auf jeden Fall etwas Zeit draußen zu verbringen! Während meiner Zeit draußen habe ich einen einsamen Pinguin schwimmen und einige Delphine am Boot entlang plantschen gesehen. Mit etwas Sushi in der Hand und Ausblick auf die Marlborough Sounds ließ sich die Fahrt dann doch genießen und so konnten wir nach einiger Zeit sagen „Hey Südinsel“!
Die Nacht verbrachten wir in Picton, bevor wir uns auf den Weg nach Nelson machten. Hier gibt es 2 verschiedene Wege, welche man nehmen kann. Wir entschieden uns zufällig für den Weg entlang der Küste und mit Blick auf die Marlborough Sounds. Unglaublich! Man wollte einfach nur ein Segelboot und eine Kiste deutsches Bier haben und von einer traumhaften Bucht zur nächsten reisen. Es war zwar nicht so simpel zu fahren, da es bergauf, bergab, links, rechts und gefühlt alles gleichzeitig ging, aber hinter jeder Kurve verbarg sich ein neues Paradies!

Die unglaublichen Marlborough Sounds

Die unglaublichen Marlborough Sounds

Nelson! Die Heimat des einzig wahren Ringschmieds!

Der wahre Ringschmied - Jens Hansen

Der wahre Ringschmied – Jens Hansen

„Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden“ ja ich war in seinem Geschäft! Bei dem wahren Herr des Ringes, bei seinem Schöpfer Jens Hansen. Vor seinem Laden stehen einige Details über die Anfertigung des Ringes, jedoch haben wir den Herrn Hansen leider nicht persönlich gesehen.
Der Mittelpunkt der Stadt ist die Kirche, welche auf einem Hügel erbaut wurde. Ein schönes Plätzchen zur Entspannung ist der Queensgarden und ein guter Laden für einen Snack ist der deutsche Metzger in der Stadt, wo ich mir erstmal eine schöne Currywurst gegönnt habe!
Das Beste an der Stadt ist aber definitiv das Hostel Paradiso. Wenn man nur das Preis-Leistungs-Verhältnis sieht würde ich sogar behaupten, dass es das beste Hostel in ganz Neuseeland ist(was ich hatte). Man bekommt für um die $25 ein Bett im 6er Dorm, Frühstück und zum Abend Suppe mit Brot. Außerdem verfügt das Hostel über Wifi, Spa Pool, normaler Pool, Sauna, Volleyball Feld, Ps3 mit großem Tv und Fifa,… Und alles im Preis inbegriffen.
Es ist einfach das perfekte Hostel und so hatte man einen schönen Abend im Whirlpool und vor der Ps3! Wo ich leider durch fehlendes Training einige Niederlagen in Fifa hinnehmen musste.
Am letzten Tag waren wir noch an dem Strand von Nelson, dieser ist ja wirklich ganz schön, aber im Vergleich zu den Stränden, welche noch kommen werden, ist er nicht gerade idyllisch.

Das Leben im Auto

Zum Schluss wollte ich nochmal etwas von dem Leben in unserem neuen Zuhause erzählen. Da dieses Auto deutlich kleiner ist als unsere letzte Schrottkarre, hat dieses Auto noch die Sitze drin und bietet somit keinen Stauraum unter der Luftmatratze. Den einzigen Stauraum, den das Auto bietet, wenn man zu zweit auf der Matratze liegt, ist ein wenig Raum neben der Matratze, unter den Sitzen und die Vordersitze, sowie der Fußraum. So muss man immer wenn man zu Bette gehen möchte die Rucksäcke auf die Vordersitze platzieren, was jedoch nicht gerade tragisch ist.
Das Beste an einem Auto ist die Flexibilität, man hat keinen Druck, dass man ein günstiges Hostel finden muss, weil man in der Not immer ein Plätzchen findet. Die günstigen Campingplätze habe ich jedoch immer am liebsten gehabt, da dort auch das Spülen, Waschen und Duschen für wenig Geld zur Verfügung steht und es gibt sie fast überall. Außerdem hat man sozusagen immer ein zweier Zimmer, was definitiv sehr angenehm ist, denn nicht jeder in einem 8er Dorm ist so leicht zu ertragen. Wenn keine Küche zur Verfügung steht hat man seinen Gaskocher und Licht bringt in der Nacht die Stirnlampe. Es gibt noch so viele Pluspunkte für das fahrende Bett, aber ich kann leider nichts Positives mehr über die Autos hier sagen, dafür habe ich leider zu viele negative Erfahrungen mit den Autos hier Neuseeland gemacht. So sage ich wenn man Glück hat und das Auto gut läuft, dann gibt es keine bessere Möglichkeit durch Neuseeland zu reisen.


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