Infos

Die Lords of Backpacking

Wir berichten im Blog auf Backpacker.Unterkunft.de von unserer Weltreise! Backpacker.Unterkunft.de

Markus (30, Wassermann)

Dipl. Betriebswirt und Schreiberling aus Regensburg

Lords of Backpacking Steckbrief: Markus

Selma (25, Wassermann)

Dipl. Psychologin und Reisende aus Kleve

Lords of Backpacking Steckbrief: Selma

Manu (31, Waage)

Gastronomisch in der Welt unterwegs

Lords of Backpacking Steckbrief: Manu

Durch die Nordinsel – Tauranga bis Hobbiton

Moritz am 24. Januar 2014
Coromandel

Die Northisland Einhorn Tour

Nein, Damenwelt ich muss dich enttäuschen, auch in Neuseeland gibt es keine Einhörner 🙁
Dieser Name kam nur zu Stande, weil wir bei dem Aufzeichnen unserer Route auf der Karte plötzlich ein Einhorn hatten.
Für unseren zweiten Trip haben wir, erstens nun Julian Breit (wie schmal) noch mit im Boot und zweitens uns ein Auto gekauft. Die Hauptursache warum wir ein Auto gekauft haben ist, dass es flexibler als Bus fahren und billiger als mieten ist. Bei einem Mechaniker in Opotiki haben wir unseren Ford Falcon, für $2600 gekauft und haben die Option ihm das Auto für etwas weniger wieder zu verkaufen. Ein Auto zu versichern und auf den neuen Namen zu registrieren, ist hier in Neuseeland definitiv ein Kinderspiel. Ich habe beide Dinge in maximal 20 Minuten erledigt und ich bin nicht gerade der schnellste Mensch in dieser Angelegenheit 😉

Mit unserem neuen Automobil, welches wohlgemerkt gerade einmal 159 000km auf dem Zeiger hat (für neuseeländische Verhältnisse ist das sehr wenig) , machten wir uns dann als erstes auf den Weg nach Tauranga.
Tauranga ist ziemlich zweigeteilt und besitzt eine schöne und eine hässliche Seite. Die schöne Seite sehe ich in der Region um Mt.Manganui und diesem selbst. Wir haben uns eigentlich vorgenommen gehabt eine Nacht in Tauranga zu übernachten, was aber daran gescheitert ist, dass sämtliche Hostels wegen einer Schulsportveranstaltung ausgebucht waren.
So war der neue Plan, erst einmal Mt.Manganui zu erklimmen und dann einen weiteren Weg zu suchen. Genau genommen führt ein sehr scböner Wanderweg den Berg hinauf, vorbei an einigen Hasenfamilien und diversen Schaafen. Entlang des Weges und auf der Spitze des Berges, sind immer wieder traumhafte Panoramen vom Meer und von Tauranga zu sehen. Wenn man in Tauranga ist, sollte man sich Mt.Manganui auf keinen Fall entgehen lassen. Es gibt auch einige Sportler, welche den Weg als Trainingsgelände nutzen, wobei 3/4 der Läufer nicht schneller als wir waren und ich deshalb annehme, dass dies mehr mit Posen als mit Training zu tun hat 😀

Auf dem Mt. Manganui

Auf dem Mt. Manganui

Tauranga - Mt.Manganui

Tauranga – Mt.Manganui

Nach dem Besuch des Berges fuhren wir weiter nach Waihi und als kleiner Tipp, um kurz vor 8 in einer fremden Stadt ein Hostel zu suchen ist nicht gerade ein Vergnügen. Oft haben die Rezeptionen und Infoschalter schon geschlossen, deshalb sollte man sich, vor allem in kleinen Städtchen, ein par Minuten früher um einen Schlafplatz kümmern.
Waihi selbst ist bekannt für seine Goldmine, ein kleines Museum zur Geschichte der Mine, ist kostenlos im i-site zu besichtigen. Von den Aussichtspunkten um die riesige Mine herum, ist auch die Arbeit in dieser zu sehen.

Auf unserem Weg von Waihi nach Whitianga, sind wir an den Owharoa falls vorbei gekommen. Man gelangt über einen Bushwalk zu den Wasserfällen, aber der Bushwalk führt auch wirklich mitten durch den Busch und um unten an den Wasserfällen zu stehen, sind auch Kletterfähigkeiten zu empfehlen. Wenn man mal unten ist, dann muss man auch irgendwie wieder hoch und da gibt es leider nicht allzu viele Möglichkeiten, aus Eigenerfahrung kann ich sagen, der Weg durch das Gestrüpp endet in Dornen und Spinnweben.

Auf dem Weg nach Whitianga

Auf dem Weg nach Whitianga

Whitianga und Coromandel

Das Gebiet Coromandel hat vor allem 2 große Highlights zu bieten: Die cathedral cove und der hot water beach. Beides ist wunderbar von Whitianga aus zu erreichen, ein schönes Städtchen, welches bei gutem Wetter bestimmt noch viel mehr zu bieten hat. Das YHA dort ist auf jeden Fall eines der besten Hostels in denen ich bis dato gewesen bin. Kostenlos werden hier Kanus und Kajaks zur Verfügung gestellt, Spaten (für den hot water beach) gibt es hier gegen einen kleinen Pfand zu leihen, aber dieses Wifi in Neuseeland ist wie so oft eine Katastrophe. Das Signal hat eine Reichweite von vielleicht 5m um den Officecomputer.

Der hot water beach, Neuseeland hat wirklich viel beeindruckende Natur zu bieten, aber dieser beach gehört zu meinen Top 3 Naturphänomenen. Wichtig hierbei ist, dass man definitiv zur richtigen Zeit dort sein muss, genau genommen in der Zeit von 2 Stunden vor der Ebbe bis 2 Stunden nach der Ebbe. Wann an den genauen Tagen Ebbe ist, kann man immer an der Hotelrezeption heraus finden. Wenn man also zum richtigen Zeitpunkt dort ist, kann man sich seinen eigenen Whirpool bauen!! Man muss aber schon ein ordentliches Stück an der richtigen Stelle graben, aber das ist es definitiv Wert. Es ist einfach der Hammer, direkt am Meer in seinem warmen Pool zu liegen und zu entspannen. Die Stelle, an welcher man gräbt, ist sehr entscheidend.
Man muss sich vorstellen, dass ein heisser unterirdischer Fluss vom Berg in das Meer fliesst und wenn man zu weit entfernt von dem Fluss gräbt, ist das Wasser zu kalt. Hat man seinen Pool zu nah an dem heissen Strang, dann muss man doch den einen oder anderen Sprint in das abkühlende Meer hinlegen, weil man sich so verbrannt hat.

Der Hot Water Beach

Der Hot Water Beach

Nicht weit von dem hot water beach entfernt liegt die berühmte cathedral cove. Naja also nicht weit bis zu dem Parkplatz der cathedral cove, dann nochmal ein 45 minütiger Fussmarsch bis zum Strand. Berühmt ist die cathedral cove wegen seinem hole in the stone und noch dazu ist es einfach ein traumhafter Strand. Erschreckend war hier nur, dass der prozentuale Anteil an Deutschen bei über 85% lag und wir schon begonnen haben die Personen mit „Grüß Gott“ und „Servus“ anzusprechen.

Die cathedral cove

Die cathedral cove

In Coromandel town kamen dann endgültig die Heimatgefühle auf. Die Stadt an sich war nicht gerade etwas Besonderes, aber wir fanden eine sehr schöne Unterkunft (Anchor Lodge).
Das Beste an der Anlage war, dass es dort Pool und Whirlpool gab. So schnappten wir unsere Handtücher und machten uns auf den Weg in den Whirlpool und wie war es zu erwarten?
2 Deutsche sassen schon drin und begrüßten uns mit den Worten: „Macht euch nei is herrlich hier drin!“ und „Könnter euch net in zwo geile Blondinen verwandeln?“ 😀
Hiermit die besten Grüße in die Heimat!

Wenn man ein Fan von traumhaften, abgelegenen, wunderschönen Stränden ist, dann darf man sich in Coromandel auf keinen Fall den New Chumbs beach entgehen lassen! Es ist definitiv der schönste Strand an dem ich bis jetzt gewesen bin, ist aber nur zu bestimmten Zeiten erreichbar und man muss auch eine gute halbe Stunde laufen. Der Sand dort hat einen rosafarbenen Schimmer, das Wasser ist kristallklar und die Natur drum herum ist einfach unberührt.

New Chumbs Beach

New Chumbs Beach

Hobbiton – im Land der Hobbits

Unser nächster Stop war dann Hobbiton und ich muss sagen, man kann die Tour auch machen ohne die Filme gesehen zu haben, ABER wie kann man denn kein Herr der Ringe gesehen haben und vor allem wenn man in Neuseeland ist?! : D
Die Tour ist einfach ein Muss! Es ist so, als sei man selbst mitten im Film und jede Sekunde sehe man Bilbo und Gandalf auf einer Bank sitzen und Pfeife rauchen. Zur Krönung der ganzen Tour sitzt man dann im grünen Drachen und trinkt vor dem Kamin ein gutes Bier.
Die Führung selbst ist auch sehr gut gemacht, ständig erklärt der Guide wo die Plätze in den Filmen zu sehen sind und nennt interessante Hintergrundinformationen.
Als Beispiel : „Gimli ist in Wirklichkeit der Größte von den Schauspielern“
„Wenn Aragon im zweiten Teil einen Urukai Helm wegtritt, weil er denkt Merry und Pippin sind tot, bricht er sich dabei einen Fusszeh und schreit deshalb nicht nur weil es im Drehbuch steht“
Die Tour geht ca. 2 Stunden und kostet $75, ist aber wirklich jeden Cent wert!

Sams Haus

Sams Haus

Bilbos Haus

Bilbos Haus

Mein Fazit vom ersten Teil der Einhorntour: Coromandel hat unheimlich viele Sachen zu bieten und ist einen Besuch wert. In Tauranga muss man unbedingt mal den Mt.Manganui erklommen haben. Hobbiton ist ein absolutes Muss in Neuseeland und zu guter letzt, es sind einfach zu viele Deutsche hier in Neuseeland. 😀


« »

Ein Kommentar hinterlassen:





Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.