Malaysia die zweite!

Selma am 23. Dezember 2013

Gerade den Meditations-Fasten Retreat abgeschlossen, habe ich vor allem eines im Kopf: Essen. Vor meiner kulinarischen Tour muss ich leider noch einen Flug buchen und abschließen mit meiner Zeit in Südostasien. Mit dem TukTuk und ein paar neuen Freunden geht es also zurück nach Suratthanie, wo erstmal ganz ungesund gespeist wird (Kaffee und viel Süßkram, sehr westlich natürlich) Danach weiter ins nächste Internetcafe zum buchen: am 22 Juli soll es von Singapore aus weitergehen nach Wellington in Neuseeland. Also 11 Tage Zeit um meinen Weg von Thailand über Malaysia nach Singapore zu finden. Penang und Melaka in Malaysia und Singapore werden meine Zwischenstops!

Penang

In Penang, mit einer chinesischen Touristengruppe

In Penang, mit einer chinesischen Touristengruppe

Penang assoziere ich vor allem mit einer Sache: Essen! In meinen 6 Tagen dort mache ich es mir zur Aufgabe, jeden Tag das Beste und gleichzeitig günstigste Streetfood zu finden! Selbst während des Ramadam ist dies noch eine leichte Aufgabe hier. In Penang gibt es zu meinem großen Glück genug Chinesen und Inder, also keine Gefahr am Hungertod zu sterben. Die während des Meditationsretreat verlorenen Kilos sind also schnell wieder drauf, der Jojo Effekt macht sich breit!

Essen, essen, essen!!!

Essen, essen, essen!!!

Eine kleine aber feine Auswahl an Dim Sum, eine chinesische Frühstücksspezialät

Eine kleine aber feine Auswahl an Dim Sum, eine chinesische Frühstücksspezialät

Mein Dim Sum Breakfast :)

Mein Dim Sum Breakfast 🙂

ein regnerischer Tag im Tempel in der Stadt des Futters

ein regnerischer Tag im Tempel in der Stadt des Futters

Hier meine Top 3 an Penang food:

1. Char Keoay Teow
Gebratene Reis-Nudeln, gibts auf die Chinesische und Muslimische Art. Ursprünglich aus Penang und jetzt überall in Malaysia kopiert, schmecken die Nudeln immer noch am besten an einem der Hawker stalls direkt an der Straße. Eine Portion kostet ungefähr einen Euro und es bleibt genug Platz für einen meiner anderen Favoriten Dishes:

2. Nasi Kandar
Indian/Muslimisches Essen, in der Regel Reis Briyani und scharfes Curry! Statt Reis schmeckt aber auch Parattha oder Roti gut dazu (indisches, flaches Brot). Umgerechnet weniger als 2 Euro, und diese Portion macht fast immer satt 🙂

3. Pasembor
Wie typisch in Malaysia ist auch dies ein Mix aus Indian-Muslimisches Essen. Man sucht sich aus einer großen Auswahl an frittierten Sachen (und ja, sie frittieren
hier alles: Schrimps, Eier, Tofu, Kartoffeln etc) etwas aus und bekommt darauf eine süß, scharfe Erdnuss-Soße! Mhhh… ich bekomme gerade Hunger beim schreiben 🙂

Mmmh Pasembor!

Mmmh Pasembor!

Andere Favoriten waren:
– Rojak Salat aus Obst und Gemüse mit Erdnüssen und natürlich scharf

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– Lok Lok: alles mögliche an Gemüse, Tofu und Fleischsorten auf Sticks, was man direkt am Stand im kochenden Wasser gart. Dort gibt es auch Jelly-eggs (vergorene Eier), die zu meiner Überaschung garnicht mal so schlecht geschmeckt haben! Allerdings kostet es schon ein bisschen Überwindung die schwarze Gel-Masse zu probieren…

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Lecker... Jelly Eggs: Ganz, ganz alte Eier

Lecker… Jelly Eggs: Ganz, ganz alte Eier

Neben Essen bietet Penang auch künstlerisch sehr viel. Auf einer Tour durch die Stadt findet man überall versteckt kleine Kunstwerke oder lustige Anekdoten über die Geschichte der Stadt.

Die berühmte Love Lane

Die berühmte Love Lane

In kleinen Läden gibt es viel künstlerisches und Antiquitäten zu kaufen. Mein Favorit ist der Laden von Clovis. Ein junger, malaysischer Künstler der zusammen mit Kindern Postkarten gestaltet, die er dann an Traveller verkauft. Dahinter steckt aber noch eine ganz besondere Idee: Er schickt diese Postkarten für die Leute ab an einem Datum, dass man sich selbst in der Zukunft aussuchen kann. Eine Postkarte aus der Vergangenheit, eine Zeitreisemaschine die auch mal funktioniert 🙂

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Ich zusammen mit dem jungen Künstler

Ich zusammen mit dem jungen Künstler

Nach Penang geht es per Nachtbus direkt weiter nach Melaka.

Mein zweites Mal in der Stadt, die zu den UNESCO World Heritage Sides zählt.
Melaka wurde von den Portugisen, Niederländern und dann von den Briten eingenommen. In dieser Reihenfolge! Vor allem die Niederländer hinterließen viele Gebäude, die man noch heute in einem gut erhaltenen und renoviertem Status bewundern kann. Aber auch von den Portugisen sind noch so einiges Interessante Gebäude zu finden.
Das Zentrum von Melaka ist besonders schön, dort leben vor allem Chinesen und dazwischen ein paar Malayen und Inder. Die Häuser sind im British-Niederländischen Stil: Klein und sehr stilvoll. Kunst ist ueberall in Melaka zu finden. Vor allem an den Fassaden.

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Melaka ist irgendwie so gar nicht südostasiatisch, eher chinesisch. Es gibt viel mehr chinesische Touristen hier als westliche. Der Wochenendmarkt ist dementsprechend vollgepackt mit Ramsch, und vom Fusselhandshuh, übern Furby bis zum Haarpflegeset ist hier alles zu finden. Bunt und Laut vor allem. Ich liebe es trotzdem mich jeden Abend durch die Massen zu quetschen, nur um die chinesischen und Nonya Spezialitaeten aufzutreiben die zwischen den Ständen zu finden sind, wie Poh Pia (frische Frühlingsrolle) oder Pinapple Tart (ja auch hier drehte sich wieder viel ums Essen für mich :D)

Poh Pia

Poh Pia

In Singapore verbringe ich nur einen Tag, und das Highlight hier ist sowieo der Flughafen, der mit Kino, Videospielanalage, verschiedenen Gärten, Fitnesscenter und free Massage zu den besten der Welt gehört! Vielleicht sollte ich hier noch einen Abstecher ins FItnessstudio machen, dann geht es endlich nach Neuseeland! Wooohooo!P1090885

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